Thematische Konzert­programme sind das „Marken­zeichen“ von hanseSWINGproject.

Die Programme ranken sich jeweils um einen Komponisten oder widmen sich einer musikalischen Stimmung. Musik und Kompositionen stehen dabei im Mittelpunkt. Sie werden ergänzt durch unterhaltsame Anmerkungen zu den Titeln, Anekdoten aus dem Leben der Komponisten und der musikalischen Zeitgeschichte.

Die Konzertprogramme von hanseSWINGproject im Einzelnen:

 

GERSHWIN – AND THE LIVING IS EASY

 

Um das Leben von George Gershwin ranken sich ebenso viele Geschichten wie er Songs komponiert hat.

Wo heutzutage kein „klassisches“ Jazzkonzert ohne Titel aus dem Song Book dieses größten amerikanischen Komponisten denkbar ist, musste es reizvoll sein, ein Programm zu gestalten, in dem ausschließlich Titel präsentiert werden, die George Gershwin (1898 - 1937) zu den Texten seines kongenialen Bruders Ira komponierte. Deshalb war der Erfolg des Gershwin-Projektes die „Initialzündung“ für alle weiteren Konzertprojekte.

Im musikalischen Programm unter anderem: „Fascinating Rythm“, „The Man I Love“, „S’Wonderful“, „Embraceable You“, „A Foggy Day“, „Summertime“.

Wie sagte doch Rouben Marmoulian, der Premierenregisseur von „Porgy and Bess“, aus Anlass des plötzlichen Todes von George Gershwin:

„Solange die Menschen tanzen und singen und musizieren und solange es auf der Welt Konzerte und den Rundfunk gibt, solange wird George Gershwin auf dieser Welt anwesend sein. Er lebt fort als Teil der Weltmusik – kann es ein schöneres und erfüllteres Leben geben?“

 

IT´S DE-LOVELY - A TRIBUTE TO COLE PORTER

 

Cole Porter steht nach Auffassung auch so manchen Jazz-Autors als Komponist und Texter für Leidenschaft, Witz und Rhythmus.

Diese Elemente kennzeichnen Titel wie „I Get A Kick Out Of You“, „I´ve Got You Under My Skin“, „Let´s Do It“, oder „Night And Day“ und werden vor dem Hintergrund der Schilderung von ausschweifenden Lebensperioden in Paris und Venedig präsentiert.

„It’s delightful, it’s delicious, it’s de-lovely!“ So hat Cole Porter (1891 - 1964) seinerzeit einem Lebensgefühl Ausdruck verliehen, das bis heute die Musiker fasziniert und das Publikum verzaubert. 

 

BLUE MOON – IN MEMORY OF RICHARD RODGERS

 

Von keinem „Nicht-Jazzer“ sind so viele Titel in das American Songbook eingegangen, um von dort auch Einzug in den Jazz zu halten.

Richard Rodgers (1902 - 1979) war der erfolgreichste Komponist aller Zeiten, wenn man die Zahl von Oscars, Grammys und sonstigen Auszeichnungen zum Maßstab nimmt. Musicals wie „Oklahoma“, „The Sound Of Music“ und „Pal Joey“ sind unlösbar mit der Geschichte des Broadway und Hollywoods verbunden.

Die Geschichte von Chet Baker ist ohne den Rodgers-Titel „My Funny Valentine“ nicht denkbar. Oscar Peterson begann jahrelang seine Konzerte mit dem Titel „Falling In Love With Love“.

Die meisten Titel stammen aus der Zeit der fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Texter Lorenz Hart. Diese sind auch das Herzstück des Richard Rodgers Projektes – wie „The Lady Is A Tramp“, „My Romance“, „Where Or When“ und natürlich „Blue Moon“. 

 

A TRIBUTE TO THE DUKE – SONG KLASSIKER VON DUKE ELLINGTON

Es gibt kaum einen Musiker, dessen Leben so unauflöslich mit der Geschichte des Jazz verbunden war.

„It Don’t Mean A Thing, If It Ain’t Got That Swing“ – „Es hat keinen Wert, wenn es nicht swingt!“ Das war das Credo von hanseSWINGproject bereits bei Gründung der Band im Jahr 2004. Und so war es nur konsequent, dem Komponisten dieses Titels ein eigenständiges Projekt zu widmen.

Von Duke Ellington und den Musikern seines Orchesters stammen u.a. auch Songs wie „Satin Doll“, „Take The A-Train“ oder „Don’t Get Around Much Anymore“, die längst als Klassiker des American Songbook gelten und aus der Geschichte des Jazz nicht mehr wegzudenken sind.

Willst Du nach Harlem, „take the A-train!“ Dort, am Eingang von Harlem, erinnert noch heute eine große bronzene Skulptur an Duke Ellington. Und deshalb gilt auch noch heute: „It Don’t Mean A Thing, If It Ain’t Got That Swing“!

 

WINTERTIME, IT’S ALWAYS SWINGTIME

So sehr sich viele Klassiker des American Songbook mit den großen Gefühlen der Menschen befassen, nehmen sie zur Verstärkung Bezug zu den Jahreszeiten, um besondere Stimmungen auszudrücken.

Was liegt also näher, als einen swingenden Streifzug durch die Jahreszeiten im American Songbook zu machen: Von den „Blue Skies“ eines Irving Berlin und „Spring Is Here“ über „Summertime“ bis zu den goldenen Blättern in „Autumn Leaves“ mit einem Text von Jonny Mercer und der Melodie von Joseph Kosma.

 

’ROUND MIDNIGHT - SWINGIN’ ALL THROUGH THE NIGHT

Der Jazz und die Nacht, eine untrennbare „Symbiose“: Die Nacht und der Mondschein haben die besten Köpfe (nicht nur) des Jazz bei ihren musikalischen und lyrischen Streifzügen durch die Nacht inspiriert. Auf diesen Pfaden wandelt hanseSWINGproject mit seinem Programm „’Round Midnight – swingin’ all through the night“.

Mit Titeln wie „Lullaby Of Birdland“, “Night And Day“, „Blue Moon“ und „Stella By Starlight“ werden Klassiker des American Songbook präsentiert. Diese Titel sowie Einzelheiten zur Lebensgeschichte der Komponisten und und zum historischen Umfeld belegen die Vielfalt des American Songbook.